Arbeitskreis Fürsorge
Ich war krank und ihr habt mich versorgt. (Matthäus 25, 36)
Diese oder eine ähnliche Überschrift könnte sich der neu gegründete „Fürsorge-Arbeitskreis“ über sein Vorhaben setzen.
Für uns Christen ist es selbstverständlich, dass wir uns in der Gemeinde untereinander wahrnehmen und unterstützen. Ganz oft bekommt man es aber schlicht nicht mit, wenn jemand krank geworden ist oder es ihm aus anderen Gründen nicht gut geht. Man würde vielleicht gern helfen, aber man müsste davon wissen und vielleicht auch eine Idee haben, was guttun könnte. Vielleicht bräuchte man auch ein bisschen Ermutigung, weil man sich unsicher ist, was jetzt das „Richtige“ sein könnte.
Niemand soll sich von der Gemeinde übersehen fühlen, gerade dann, wenn es ihm nicht gut geht. In unserem Fürsorge-Kreis wollen wir gemeinsam überlegen, welcher Bedarf besteht und was hilfreich sein könnte. Das kann ein Brief sein, eine Anfrage, ob jemand in der Fürbitte im Gottesdienst bedacht werden möchte, ein Besuch, ein Blumentöpfchen vor der Tür, das Angebot, zum Gottesdienst abgeholt zu werden. Oder auch, dass wir andere Hilfe organisieren, Unterstützung koordinieren oder weiterleiten können. Das alles natürlich mit der nötigen Sensibilität, um niemandem zu nahe zu treten.
